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Zweiter schmerzlicher Gedenktag von Karl-Heinz Donnerstag ,den 29.04.2010 / 29.04.2008

Lieber Karl-Heinz bis jetzt war jeder Tag, jede Nacht, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde sehr schmerzlich ohne dich. Die Vorstellung du kommst nicht wieder zurück, ist unerträglich.
Mein Leben mit dir ist so gegenwärtig, dass der Tod noch keinen Platz darin gefunden hat.
Das Heimweh und die Sehnsucht nach dir ist grenzenlos und wenn Tränen dich zurück bringen könnten, dann wärst du schon in den ersten Stunden zurück gekehrt .oder erst gar nicht gegangen.
Seit du gegangen bist, finde ich mich in diesem Leben nicht mehr richtig zurecht, weil du an meiner Seite fehlst.
Immer wenn es darauf an kam, haben wir fest zusammen gestanden und uns gegenseitig Halt gegeben.. Du hast so eine große Lücke hinter lassen, die sich in meinem Herzen nie schließen wird.
Auf der einen Seite in meiner Welt in meinem Herzen, sind Georg, Sissi und Bonny , die ich über alles liebe, doch auf der anderen Seite in dieser anderen Welt nun, bist du und dich liebe ich aber auch über alles.
In mir ist etwas auseinander gerissen worden, was doch für immer zusammen gehört. Wir waren doch eine Familie, warum hat unser Herr Gott das zugelassen und dich einfach zu sich geholt .Es vergeht keinen Tag an dem dein Name nicht fällt, der Schmerz in mir ist so grenzenlos. .An manchen Tagen möchte man am liebsten kapitulieren, weil man in nichts mehr einen Sinn sieht ,ich weiß das du das so nicht wolltest, aber es tut so wahnsinnig weh .Ruhelos irrt man um her, ist man hier, will man fort, ist man weg, will man nach Hause, ich bin bis jetzt nicht angekommen, weil ich gar nicht weiß wo hin ich gehen soll.
Mein Herz ist ein Trümmerhaufen ohne dich und seit du gegangen bist, habe ich keine richtige Kraft mehr. Unser unbeschwertes Leben gibt es nicht mehr und auch nicht unser herzliches Lachen, ist nicht mehr da. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich jemals wieder ohne dich glücklich sein kann .Georg dem dein Tod ja auch sichtlich schwer fällt, hilft mir wo er nur kann, doch gegen den Schmerz kann niemand ankämpfen, weil das Heimweh und die Sehnsucht nach dir viel zu groß ist.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schwer es ist, wenn immer mehr die Zeit vergeht, je mehr die Zeit vergeht,
hat man das Gefühl alles würde einem aus den Händen genommen werden, alles was uns verbindet und man möchte doch gar nichts davon verlieren .Es ist die Angst je mehr die Zeit vergeht dich ganz verloren zu haben, weil sie dich immer weiter entfernt von mir .Warum nur werden Menschen die sich so lieb haben auseinander gerissen, warum nur, warum?
Die Erinnerungen werden bei mir nicht verblassen ,da können noch so viele Jahre vergehen. Die Sehnsucht nach dir, dich einmal in den Arm nehmen zu können, deine Stimme zu hören, dich sehen zu dürfen das vermisse ich so sehr und das frisst an meinem Herzen. Im Traum bist du so oft bei mir, doch wenn ich aufwache bist du so weit fort und das tut so weh.
Wochen zuvor habe ich Angst vor diesem Tag, an dem du gegangen bist. Dieser Tag der so furchtbar weh tut, weil gerade von diesem Tag alle Erinnerungen mich einholen und ich erlebe diesen Moment, diese schlimmen Minuten wieder und wieder, weil alles so gegenwärtig ist. Dann höre ich wieder diese Worte, diese furchtbar schlimmen Worte, die mir die Luft zum Atmen nehmen " Karl-Heinz ist so eben verstorben", und ich höre wie Christel vor der Intensivstation sagt," ihr Kinder ich glaube Karl-Heinz ist schon tot. Ich dachte, was redet sie da ,sie wollen dich doch nur etwas frisch machen, warum sagt sie so etwas, dass kann sie doch gar nicht wissen. Aber sie hatte leider recht behalten, du warst von uns gegangen.
Georg und so viele andere sagten doch, du würdest es schaffen. Ich habe so fest daran geglaubt ,ich habe so viel gebetet ,so sehr gehofft und unsern Herr Gott angefleht, aber ich bin nicht erhört worden .Heute noch frage ich nach dem " Warum "und " Wieso." Von diesem Moment an, war nichts mehr wie es war.
Dieser furchtbare Augenblick hat mein ganzes Leben verändert, denn du bist nicht mehr da.
Ich wollte dein Grab für diesen Tag noch schöner gestalten, beinah so, als wenn ich ein Fest vorbereiten würde. Dabei ist das alles andere als die Vorbereitung eines Festes. Alles soll so schön wie möglich sein, für dich. Was bleibt denn übrig, als verzweifeltes Heimweh und starke Sehnsucht nach dir. Ich liebe dich noch mehr als je zuvor, aber selbst die tiefe Liebe und die vielen Tränen bringen dich nicht mehr zurück. Hoffnung ja wenigstens diese Hoffnung, die uns eines Tages wieder zusammen führen wird.
Dafür bete ich jeden Tag und hoffe sehr das unser Herr Gott das nicht überhören wird und das dieser sehnlichster Wunsch erfüllt wird. .Vielleicht ist es ja wirklich so, dass du mich hören, sehen und fühlen kannst. Vielleicht fehlt uns ja nur für diese Welt in der du jetzt bist, die Wahrnehmungen dazu. Ich wünsche mir so sehr von ganzem Herzen das es so ist und du kannst mich wenigstens wahr nehmen ..Es geben viele Menschen, die in Trauer sind und die gleichen Gefühle und den gleichen Schmerz in ihrem Herzen verspüren. Nein wir sind nicht alleine und doch ist es so, denn dieser furchtbare Schmerz, den kann niemand aus dem Herzen nehmen ..Was ein wenig Mut macht, ist immer wieder viel miteinander reden .Das Austauschen vieler Erinnerungen, die gemeinsame Trauer für ein paar Stunden zu teilen das hilft ein wenig und tut so gut. Verstanden zu werden .In solchen Situationen haben Christel und ich schon oftmals zusammen telefoniert .Diese Gespräche gehen manchmal über Stunden hinaus und dann ist man für diese Zeit etwas erleichtert, weil der Eine dem Anderem Trost zu spricht, aber der Schmerz ist immer noch da. Der Schmerz ist die tiefe Liebe, die man im Herzen trägt und die Liebe zu dir, möchte ich nie verlieren, dann halte ich lieber diesen Schmerz mein Leben lang aus .Irgend jemand sagte mal zu mir, je schöner die Erinnerungen sind, um so größer ist der Schmerz und das ist wirklich wahr .Zweiundvierzig Jahre sind wir gemeinsam durchs Leben gegangen, durch dick und dünn und keinen Augenblick möchte ich davon vergessen .Die restlichen vier Jahre ,war zwar der Abstand etwas größer geworden, weil du ja auch deine eigene Familie hattest und was auch völlig normal war, doch mein Herz war trotzdem immer bei dir und alles was mit dir zu tun hatte, war mir immer sehr wichtig im Leben .Du warst da und immer an meiner Seite, so lange ich zurück denken kann.
.Ich halte mich an allem was mit dir zu tun hat, wahnsinnig fest und möchte auf gar keinen Fall vergessen oder all die wunder schönen Erinnerungen von mir schieben. Alles um mich herum ist so kalt geworden, ich kann unter so vielen Menschen sein und fühle mich alleine und so einsam ohne dich. Doch vor allem ist es, weil , ich weiß ich kann dich in diesem Leben nicht mehr sehen, nur verstehen und begreifen, den Tod begreifen fällt mir unwahrscheinlich schwer und ich oder mein inneres kann es noch nicht akzeptieren .Mit meiner Trauer um dich, tue ich keinem anderen weh und möchte auch kein Mitleid .Ich möchte darum Freunde die kein Verständnis dafür aufbringen können, bitten sich in mein Leben dies bezüglich nicht mehr ein zu mischen .Sie wissen nichts von dem Schmerz der einem das Herz zerfrisst, den man Trauer nennt, wenn man ein geliebter Mensch verloren hat, weil sie es selbst noch nicht erfahren mussten, wo vor aber keiner davor auf Dauer verschont bleibt ,mit der Voraussetzung ,wenn man aufrichtig einen Menschen von ganzem Herzen liebt Diese Erfahrung muss Heute oder Morgen irgend wann jeder einmal durch machen und vielleicht kommt damit auch das Verstehen und bis dahin, sollte man nicht andere mit Worten noch zusätzlich verletzen, denn das ist das Wenigste das man in solchen schlimmen Situationen braucht. ..Wir sehen uns irgend wann wieder im Regenbogenland, ich werde dich suchen und finden. Aber vielleicht brauche ich dich dann gar nicht zu suchen, weil du mich dann empfängst und mich erwarten wirst.
.Für die Welt warst du irgend ein Mensch, doch für mich warst du die ganze Welt. Man hat mir beigebracht, dass der Tag 24 Stunden hat, eine Stunde 60 Minuten und eine Minute 60 Sekunden hat. Aber man hat mich nie gelehrt, dass eine Sekunde ohne dich die Ewigkeit bedeutet.

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tod derer ,die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich totenlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben,
das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem das Gleiche widerfuhr.
Und die es tragen, mögen mir vergeben.
Bedenkt den eignen Tod, den stirbt man nur
Doch mit dem Tod des Andren muss man Leben.

* In ewiger Liebe deine Schwester Lisa *

Lieber Karl-Heinz ich möchte dir mit meinem ganzen Herzen für den heutigen schlimmen Tag, auch gerne ein Gedicht widmen, es spricht mir aus der Seele und ich finde es passt so gut zu uns.

Oben im Sternenhimmel leuchtest Du
Ich mache meine Augen ganz fest zu.
Träume von der schönen Zeit,
als wir waren noch zu zweit.
Mache meine Augen wieder auf
und sehe zu Dir in den Himmel hinauf.
Du bist der Stern der für mich leuchtet,
ich weiß was das für mich bedeutet.
Mein Weg wird von Dir erhellt,
dass sich niemand gegen mich stellt.
Du bist der Engel neben mir
Und stehst auch nach dem Tod zu mir.
Ach Karl-Heinz ich vermisse Dich so sehr,
mein Leben ohne Dich ist so traurig und leer!!!

In ewiger Liebe mit Dir für immer verbunden

Deine Schwester Christel!

Hallo mein Bub, was ich dir hier geschrieben habe, ist nicht nur ein Gedicht,
es ist ein Bestandteil deines Namens, der ewig bleibt.

Dein Name bleibt!
Dein Name bleibt aus unserem Herzen für Dich auserwählt.
Mit unseren Lippen geformt, geflüstert, als Du zu uns ins Leben kamst.
Gerufen in so vielen Augenblicken Deines Lebens, in alles Klangtönen
geschrieen, nach Dir ,über die Grenzen, des Todes hinaus.
Dein Name bleibt auch wenn die Verzweiflung zu zerstören droht, was
nicht zerstörbar ist, auch wenn unsere Herzen immer wieder fragen Warum.
Dein Name bleibt , wenn wir in den Sternenhimmel schauen und wenn unsere
Augen den Boden absuchen, Dein Name steht dort geschrieben.
Du warst gestern, Du wirst morgen sein in uns.
Dein Name bleib, Dein Name bleibt!!!

Ich vermisse Dich mein Bub
In ewiger Liebe Dein Bruder Walter

Hey mein Freund, auch ich habe ein sehr schönes Gedicht für dich gefunden
und weiß das es wahr ist und dir auch gefallen wird.

Dein Leben ist dahin geschieden ,durch des Todes starker Hand.
Ich werde ewig daran denken, was gemeinsam uns verband.
Das Band der Freundschaft wird nie zerreißen, was auch kommen mag,
ich denk an Dich mein Freund, an jedem neuen Tag.
In tiefer Trauer stehen wir hier, voll Tränen an Deinem Grab
und tief im Innern denken wir ,wie schön war/s das es dich gab.
Wo du auch bist, ich werde dich finden ,das Band der Freundschaft wird uns binden.
Einst werden wir uns für immer wieder sehen,
denn das Band, das uns verbindet bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen.

In ewiger Freundschaft
Dein Freund und Schwager Georg

In Gedenken an Karl-Heinz von einem lieben Freund

Karl-Peter aus Brasilien / Sao Paulo

Wir sind dir heute Donnerstag, den 29.04.2010 ganz besonders nah!

Immer wenn wir von Dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
So, als wärst Du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.
Und wir fragen noch immer nach dem "Warum"

Deine Geschwister

Erni, Christel, Georg, Irene, Walter und Lisa

Freitag, den 29.04. 2011, der dritte schmerzliche Gedenktag von unserem geliebten Karl-Heinz

Wieder ist dieser furchtbar schlimme und schmerzliche Tag für uns gekommen.
Ich frage mich, wie habe ich diese lange Zeit ohne dich ausgehalten und gelebt.
Und wie lange muss ich diese Zeit, die noch vor mir liegt ohne dich ertragen.
Drei Jahre ist eine lange Zeit, doch außer die tiefe Trauer um dich und um unser geliebtes
Engelchen ist nichts hängen geblieben. Das Leben ist einfach an mir , bzw. uns vorbei gegangen.
Der Schmerz hat sich nicht verändert, im Gegenteil, es ist noch mehr Schmerz und viele unzählige Tränen hin zu gekommen. Oft liege ich in der Nacht wach und finde keine Ruhe, weil meine Gedanken immer wieder bei dir und meinem Engelchen sind .Und ich mir immer wieder die Frage stelle " WARUM " und " WIESO "
Es hat sich alles noch viel mehr verändert, als es zuvor schon war.
Diesen Tod kann man nicht verstehen und nicht begreifen, es tut so wahnsinnig weh ,warum konnten wir gar nichts dagegen tun und sind so leer und hilflos .
Das Leben ist nicht fair, sonst hätte Karl-Heinz oder unser Engelchen eine Chance bekommen, das ist doch keine Gerechtigkeit mehr. Ich suche nach Gründen und kann mir den Kopf zerbrechen wie ich will und komme zu keinem Ergebnis und das wird wohl ein Leben lang so bleiben. Unsere kleine heile Welt besteht seit dem 29.04.2008 - 08.08.2010 nicht mehr. Diese furchtbaren Geschehen, haben für uns die Welt aus den Angeln gehoben und nichts, aber auch gar nichts ist mehr so wie es einmal war.
Gute Freunde und Bekannte, geben mir den " vielleicht gut gemeinten Ratschlag,"
Dass ich los lassen müsste. Ich denke das sie es nur gut meinen, aber ich denke auch, dass sie mich nicht verstehen können. Weil sie sich in solch einer gravierenden schmerzlichen Lage nicht befinden und sich gar nicht einfühlen können. Wir wurden doch schon ohne das wir es je wollten, einfach ins eiskalte Wasser geworfen und getrennt. Einfach von einer Sekunde zur anderen, war nichts mehr wie es einmal war. Diesen Schock, kann man den überhaupt verwinden und je begreifen und verstehen, ich habe keine Antwort darauf. Ich weiß nur, dass dieses Leben einfach so weiter geht und man kann nichts dagegen tun .Ehe man sich versieht, ist ein ganzes Jahr vergangen und man hat eigentlich dies gar nicht richtig wahr genommen.
Ich frage mich, was ich los lassen soll.
Die wunderschönen gelebten zusammen verbrachten Jahre, die traumhaft schönen
Erinnerungen oder auch die negativen und traurigen Zeiten, mit der wir Erfahrung machen mussten. Für mich ist alles so, als ob es erst Gestern war, so gegenwärtig ,da spielt die Zeit eigentlich gar keine Rolle und doch ist es unbegreiflich, wie diese Zeit vergangen ist.
Dein Lachen, dein Lächeln ,deine strahlenden oder traurigen braunen Augen, deine Herzlichkeit, dein Humor, deine Tränen, deine Traurigkeit, oder deine Musik. Alles was du bist und warst. Nein ich denke gar nicht daran, dass alles los zu lassen. Du lebst in mir und mit mir weiter.
Der Schmerz ist die Sehnsucht und die Liebe nach dir und die kann man sich nicht aus seinem Herzen reißen und einfach so tun, als wäre nie etwas gewesen.
Alles was man mit seinem Herzen fühlt und sieht, kann doch nicht falsch sein.
Und die Liebe die uns verbindet, kann man doch nicht einfach aus seinem Herzen streichen.
Du hast gelebt, mit mir mit uns ,wir sind zusammen aufgewachsen, wie könnte ich das vergessen, nur weil ich dich nicht sehen kann,
bist du doch trotzdem für mich noch da, ich kann das nicht verstehen .Dein Leben, Momente, unvergessene
Augenblicke, deine Person, alles das bist du, den Weg den wir zusammen gegangen sind, dass alles kann ich mir nicht weg denken. Das war ein großer Teil meines Lebens und dein ganzes Leben .Ich werde deinen Tod nie verkraften können und auch nicht der Tod, von meinem Engelchen Sissi, dafür liebe ich euch zu sehr und ihr könntet beide noch am Leben sein., Wenn nicht so viele Fehler entstanden wären.
Hinterher ist man immer schlauer und die Erkenntnis ist groß, doch leider viel zu spät und nichts lässt sich mehr verändern, es gibt kein Zurück. Warum nur ,warum nur?
Man legt sein ganzes Vertrauen in die Hände der Ärzte, doch der Tod hat trotzdem gesiegt.
Ich kann den Tod immer noch nicht akzeptieren, obwohl er zum Leben ja gehört.
Doch es ist anders, wenn man das was man verloren hat, sehr liebt und plötzlich unerwartet und ohne Vorahnung und Vorwarnung verliert. Dann kann man das nicht einfach begreifen und fassen .
Natürlich verändert man sich in der Trauer, wo andere lustig sind, kommen mir die Tränen. Freude kann ich im Moment nicht empfinden, weil ich tief traurig bin und mein Herz voller Trauer ist .Ich bin empfindsamer geworden und bin schneller verletzbar und ich habe nicht mehr die Kraft, mich gegen alltägliche Dinge, die so nutzlos mir erscheinen zu wehren. Ich kann nicht aus meiner Haut und ich kann mich nicht anderen, zu liebe verstellen, nein ich bin wie ich bin und daran lässt sich nichts ändern.
Du fehlst mir so sehr, seit diesem Tag an dem du gegangen bist und daran hat sich nichts verändert. Dein Gesicht, deine Augen, deine Gestiegen sehe ich vor mir und deine Stimme klingt mir im Ohr, so wie deine Musik. In bestimmten Momenten, weiß ich wie du jetzt geantwortet hättest und wie schelmisch oder ernst du dabei gekuckt hättest .Ich kannte dich in und auswendig
So wie du mich auch kanntest ,wir waren immer verbunden und diese Band wird nicht zerreißen.
Daran halte ich mich ganz fest, denn du und mein Engelchen gehört in mein Leben.
Du und auch mein Engelchen, ihr seit mir Tag, für Tag so gegenwärtig und das will ich gar nicht verlieren, denn so lebst du und sie in mir weiter. Sonst könnte ich diese Trennung nicht durch stehen.
Was noch hin zu gekommen ist, " ist Angst," die Angst vor dem Morgen, was kann noch auf einem schreckliches und trauriges zu kommen .Es ist nicht die Angst um einem selbst, die Vorstellung,
eines Tages meine Lieben wieder zu sehen, hat mir diese Angst vor dem Tod lange schon genommen .Aber die
Angst, wieder einen schmerzlichen Verlust zu erleiden und wieder hilflos dabei zu stehen, dass ist das wo vor ich Angst habe.
Das haben die letzten Jahre in mir ausgelöst. Das Gefühl der Leere und der Hilflosigkeit und die grausamen Erfahrungen,
die uns leider nicht erspart geblieben sind .Solange man im Leben noch geliebte Menschen und auch geliebte Tiere, die für mich ein Familienmitglied sind, um sich hat,
wird man diese Angst nicht mehr los, dafür ist man zu sehr in seinem Leben geprägt worden .Weil man nie weiß, was der nächste Morgen bringen kann. Die Zeit heilt wirklich keine Wunden und es stimmt, sie lehrt uns nur mit dem Unbegreiflichen zu leben, dass kann ich aus meiner Erfahrung nur bestätigen. Wenn ich vor deinem oder vor Sissichens Gräbchen stehe, bete und rede ich zu euch
und wünsche und hoffe das ihr mich hören könnt. Ihr alleine wisst, wie es in mir aus sieht
und wie sehr ich ohne euch leiden muss. Ich wünsche mir so sehr, dass ihr diese Sehnsucht und dieses Heimweh das ich im Herzen trage, ihr nicht auch aushalten müsst .Man hat das Gefühl, als ob es einem das Herz zerreißt und Tag für Tag immer ein klein wenig dabei stirbt.
Ich liebe euch mehr als das ich sagen kann und vermisse euch grenzenlos.
In ewiger Liebe Lisa

Wo Worte fehlen, das Unbegreifliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Du in unseren Herzen für immer weiter leben wirst.
Für immer in unserem Herzen
heute,Freitag,den 29.04.2011 sind wir dir ganz besonders nah.
Erni, Christel, Georg, Walter Lisa,Georg
Andrea,Regina und Jürgen

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