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* Montag, der 08.08.2011 der erste Gedenktag
von unserem Engelchen Sissi *
Vor einem Jahr, Sonntag den 08.08.2010 ist für mich, um 19 Uhr 30 die Erde stehen
geblieben, ich verlor
auf tragische Weise mein über alles geliebtes kleines Hundmädchen Sissi.
Dieser Tag ist in mein Herz gebrannt, zu vergleichen mit dem Tag an dem Karl-Heinz
uns verlassen musste .Die Trauer und die Tränen sind nicht weniger um sie, wenn
es auch einige vielleicht nicht nachvollziehen können .Mein Mädchen war mein
Leben und mein ganzer Halt.
Karl-Heinz weiß, wie sehr mein Herz an meinem Engelchen hängt und das ist
mir ganz wichtig.
Seit Karl-Heinz und mein Engelchen Sissi gehen mussten, spricht mein Herz eine andere
Sprache,
ich komme mir in unserer Welt fremd vor. Alles ist anders, das was mir fehlt, kann
mir niemand mehr zurück geben und kann mir auch niemand ersetzen.
Jeder kleinste Moment, jeder kleinste Augenblick in meinem Leben, von der ersten Minute
als ich dich zum ersten mal sah,, bis zu deiner letzten Minute, die ich mit dir verbringen
durfte, sind ganz tief in meinem Herzen und die werden ein Leben lang bei mir sein
. Diese Erinnerungen mit dir mein Engelchen Sissi das kann mir keiner mehr nehmen.
Als meine Welt zusammen brach und ich jeden Lebensmut verlor ,warst du da und hast
mich aufgefangen. Hast mir immer wieder mit deiner Liebe und Treue so viel Freude in
mein Herz gebracht, das kein Mensch fertig gebracht hätte, in diesen schlimmen
Momenten meines Lebens.
.Du bist für mich mehr, als das ich jemals zu sagen vermag.
Die Sonne schien und es war ein sehr schöner Tag, der leider tief traurig zu Ende
ging und seine ganze Schönheit verlor. Für mich wird es nie mehr einen schönen
Sonntag mehr geben.
Niemand von uns ahnte, was dieser Tag für ein grausamer Schmerz in uns auslöste,
von einer Sekunde
zur anderen. Ich weiß nicht, wo her ich diese Kraft bekomme um zu Glauben ,zu
Beten und zu Hoffen. Denn das was uns widerfahren ist, kann einem diesen Glauben zu
nichte machen, so das es einem sehr schwer fällt, überhaupt noch an etwas
gutes zu glauben im Leben.
Ich weiß nicht, ob es die tiefe Verzweiflung der Trauer ist, dass mich dazu führt,
weiter zu Beten und daran fest zu halten. Ich kann es nicht beantworten und bete weiter
wie zuvor. Weil ich die Hoffnung nicht auf gebe, das ich irgend wann Karl-Heinz und
auch mein Engelchen und all meine anderen Lieben wieder sehen werde. Mein Hundemädchen
war mein ein und alles und ich liebte sie abgöttisch, was sich auch jetzt, durch
den Tod nicht ändern wird.
Sie war mein Baby, mein Mädchen, mein bester Freund ,mein Brummbärchen, mein
kleines Engelchen, mein Halt und Seelentröster in all den Jahren. Ich bin schon
viele male in meinem Leben von Menschen enttäuscht worden, weil sie nicht ehrlich
sein können und das konnte mir mit meinem Mädchen nicht passieren. Alles
an ihr war aufrichtig und echt ganz besonders die Liebe, Treue und Freude die sie mir
in ihrem Leben entgegen brachte. Ich vermisse sie so unbeschreiblich und für mich
wird sie für immer und ewig unvergessen sein.
Sie war immer da, ob es mir gut ging oder schlecht, sie gab mir so viel Halt in meinem
Leben, das ich es kaum beschreiben kann .Sie war und bleibt etwas ganz Besonderes in
meinem Leben.
Ich gönne ihr natürlich die ewige Ruhe und das sie nie wieder so leiden muss,
wie an diesem Sonntag. Doch ich kann überhaupt nicht verstehen und begreifen weshalb
sie so gequält
wurde und so sehr leiden musste .Ihre qualvollen höllische Schreie, begleiten
mich noch heute.
Ich sehe ihr schmerzverzerrtes Gesichtchen vor mir und sehe wie alle Kräfte sie
verließen. Ohne irgend eine Vorwarnung oder Vorahnung, wurde sie in unseren Armen
uns völlig unerwartet grausam aus dem Leben gerissen. Dieses furchtbare Geschehen,
hat in mir einen großen Schock ausgelöst.
Ich glaube das werde ich in meinem ganzen Leben nicht verwinden können und erst
recht nicht vergessen können. Ein kleines hilfloses so liebenswertes Wesen, das
niemand je irgend etwas zu Leid getan hat, musste so grausam sterben. Wo bleibt hier
die Gerechtigkeit und was ist da noch fair in unserer Welt
Wir gingen doch lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig gleich zu einem Tierarzt
und standen so ratlos und verzweifelt da.
Vor allem meine ständigen Gebete, dass ihr nie etwas böses passieren sollte
und trotzdem ist alles so furchtbar gekommen. Immer wieder diese verzweifelte Frage
WARUM, WARUM warum ausgerechnet sie. Sie war so zierlich und bekam nicht
die geringste Chance, warum nicht?
Wir dachten, wir wären auf der sicheren Seite, voll Vertrauen und Zuversicht und
liefen direkt ins Messer und in die total falsche Richtung, ahnungslos und so naiv.
Das werde ich mir nie verzeihen können.
An diesem grausamen Tag, war alles gegen uns und wir fühlten uns von Gott und
der Welt so verlassen.
Es waren Zeichen da und ich habe diese in meiner tiefen Trauer um Karl-Heinz gar nicht
wahr genommen, erst viel später ist mir einiges bewusst geworden, doch da war
es leider schon viel zu spät.
Denn mein kleines Hundemädchen, hat mir auf ihre Art und Weise gesagt, das sie
gehen muss, nur habe ich es in meinem tiefen Schmerz um Karl-Heinz nicht erkannt.
Kurz vor ihrem Tod, setzte sich ein Schwälbchen auf die innen Seite unseres Schlafzimmerfensters,
als ob es eine Botschaft mir mitteilen wollte.
Ich wunderte mich, weil es keine a
Angst hatte und war
mir aber nicht bewusst, was das zu bedeuten hatte .Als damals unser Vater im Krankenhaus
verstarb, wo mit wir auch nicht gerechnet hatten,
ging ich mit Georg ( meinem Mann ) zuvor noch in einem Raucherzimmer um eine Zigarette
zu rauchen.
Als wir uns setzten und ich mir gerade eine Zigarette anzündete, flog eine Taube
an die Fensterscheibe. Zuerst dachte ich, dass es ein Versehen war, doch dann nahm
die Taube noch einmal Anflug und flog mit Absicht noch einmal gegen die Fensterscheibe.
Ich wusste nicht, dass mein Vater in diesem Moment verstorben ist. Ich wusste nur,
irgend etwas war geschehen.
Ich machte diese angezündete Zigarette sofort aus und ging mit Georg mit einem
ungutem Gefühl zur Station zurück.
Eine Ärztin blieb bei uns stehen und versperrte uns den Weg zu seinem Krankenzimmer.
Es war gerade Visite, die anderen Ärzte gingen im schnellen Schritt an uns vorbei.
Die Ärztin sagte uns drei mal, dass mein Vater eingeschlafen sei und ich verstand
immer noch nicht ,denn ich war diese letzte Nacht bei ihm und wusste, dass er nicht
geschlafen hatte , deshalb wunderte es mich nicht, das er nun einwenig eingeschlafen
war. Bis die Ärztin sagte: Sie verstehen nicht, ihr Vater ist für immer eingeschlafen!
Diese Worte, vergesse ich nie mehr und sie klingen mir heute noch im Ohr.
Seit dem weiß ich, dass Vögel irgend ein Empfinden für den Tod haben
und uns diese Nachricht irgend vermitteln möchten.. Auch mein Vater gab mir zu
verstehen, dass er sterben muss, doch ich habe das nicht wahr genommen. .Nur ist es
einem nie richtig bewusst, wenn so etwas passiert. Weil man es verdrängt und möchte
es vielleicht auch gar nicht sehen, weil man sich , an einem Strohhalm hängt und
die Hoffnung bis zum Schluss hat. Auch glaube ich das mein Engelchen Sissi genau wusste,
dass sie an diesem Tag sterben musste. Das ist mir erst lange danach bewusst geworden,
als mein Kopf etwas klarer denken konnte und Bilder ihrer letzten sieben Tage an mir
vorbei liefen.
Montags, den 02.08.2010 hatte sie leichte Kreislaufprobleme, worauf wir am selben Tag
mit ihr zur Klinik fuhren. Sie hatte immer Angst vor den Ärzten und um so mehr
wunderte es uns ,das sie sich ohne jegliche Aufregung und Angst einfach untersuchen
ließ.
Die Ärztin hörte ihr Herzchen ab, sah ihre Zähnchen nach und tastete
ihren Rücken ab und kam zu dieser Diagnose, das Sissi einen leichten Bandscheibenvorfall
hätte. Sie gab ihr eine Kortisonspritze und eine leichte Schmerzspritze und dann
fuhren wir beruhigt wieder nach Hause.
In dieser letzten Woche ihres Lebens, ging sie durchs ganze Haus und schaute sich ganz
genau und ganz ruhig alles an, sie ging von einem Zimmer ins andere.
Wieder dachte ich mir nichts dabei und sie ging sogar in Bonny`s Burg, wo sie sonst
nie hinein ging.
Bonny ist unser Kätzchen, das Sissi, mit viel Liebe und Führsorge großgezogen
hatte.
Einmal habe ich gesehen, wie Sissi auf dem Boden saß und ihr linkes Pfötchen
zu zittern begann, als sie bemerkte, das ich es gesehen habe, legte sie ihr rechtes
Pfötchen auf das Linke, so das es auf hörte zu zittern. Dabei sah sie mich
mit ihren großen braunen Augen traurig an, als ob sie sagen wollte, da ist nichts,
siehst du mein Beinchen zittert nicht mehr .Ich setzte mich zu ihr auf den Boden und
streichelte und küsste sie und sagte ,ich habe es gesehen,
es wird alles wieder gut mein Herz. Von Montags bis Freitags war nichts auffälliges,
sie war munter und machte überhaupt nicht den Eindruck, als ob sie Schmerzen hätte
.Sie schaute mich immer sehr lange an, als ob sie mir etwas sagen wollte. Ihre Blicke
gingen mir unter die Haut und mitten ins Herz, ich bemerkte nur, das etwas trauriges
in ihren Augen zu lesen war. Wir zwei hatten eine sehr innige Bindung, wo ich hin ging
und war, war auch ,sie dabei, immer an meiner Seite .Viele kannten uns nur so, Lisa
und ihre kleine Sissi. Sie verstand jedes Wort, tröstete mich wenn ich weinte
wegen Karl-Heinz. Sie war so einfühlsam, das ich es kaum beschreiben kann. Ein
Leben ohne sie konnte ich mir gar nicht vorstellen.
Ich hatte immer schon Angst vor diesem Tag. Auch weiß ich das es mir schwer gefallen
wäre, wenn ihre Zeit normal abgelaufen wäre, aber ich könnte ganz anders
darüber denken und damit umgehen. Aber diese schrecklichen Schreie ,die sie an
diesem besagten Sonntag, sich aus der Seele schrie, kann ich nicht verkraften. Wenn
ich gekonnt hätte, hätte ich ihr jeden Schmerz abgenommen.
Es bricht mir das Herz da zu stehen und nichts konnte ich dagegen tun.
Und Freitags, den 06.08.2010 sind wir zur Vorsorge noch einmal in diese Klinik gefahren,
obwohl es ihr so weit gut zu gehen schien. Als sie die Klinik schon sah, hatte sie
große Angst und zitterte vor Aufregung. Auch wollte sie sich von dieser Ärztin
nicht mehr anfassen noch untersuchen lassen und wehrte sich sehr, als sie ihr die Langzeitspritze
Kortison gab. Als ob sie genau gewusst hatte, dass diese Diagnose mit diese Behandlung
falsch war.
Tiere haben dafür einen ganz feinen Spürsinn und wissen mitunter mehr, als
ein Mensch zu denken vermag.
Mir war diese Ärztin auch nicht angenehm und man sollte immer auf sein Herz und
sein Bauchgefühl hören, aber trotzdem sind wir geblieben, weil wir dachten,
das es richtig sei. Sie ging auch gar nicht so auf Sissi ein, jeder andere Tierarzt,
versuchst doch erst mal, seinen kleinen Patienten zu beruhigen, mit streicheln und
zu reden, doch bei ihr schien das nicht der Fall zu sein .Wenn ich es mir richtig überlege,
hat sie gar kein Gefühl für ein Tier, bei diesen zwei Besuchen, wollte sie
immer nur schnell fertig werden.
Der letzte Samstag in ihrem Leben, 07.08.2010. Wir waren bei Dr. Reichert zu seinem
60. Geburtstag eingeladen, ich jedoch wollte nicht Sissi unbeaufsichtigt lassen, weil
sie ja nicht springen durfte und so entschied ich mich, mit ihr alleine zu Hause zu
bleiben .Ich hätte sonst keine Ruhe gefunden und mir ständig Gedanken gemacht,
weil sie ja auf keinem Fall springen durfte .Sie hatte zwar noch ein wenig
Kreislaufprobleme, schien aber sich wohl zu fühlen und war auch so weit munter,
von Schmerzen war ihr wie schon gesagt, gar nichts an zu merken.
Wir saßen unterm Pavillon, bis nach Mitternacht .Auch da ging sie durch den Hof
und in das kleine Gärtchen und schaute sich immer wieder genau um. Plötzlich
und ehe ich mich versah, stand sie auf der kleinen Mauer vor dem Gärtchen, wie
ein kleines Kind, das man gerade mal ganz kurz aus den Augen gelassen hat. Auch das
hat sie noch niemals getan zu vor, das hat sie immer nur bei unserer Katze Bonny gesehen,
wenn sie auf diese Mauer hüpfte. Als ob Sissi nun dies endlich auch einmal ausprobieren
wollte, wie das so ist, so schien es mir. Wieder lief sie umher,
so als ob sie alles ein letztes mal in sich aufnehmen wollte, das sie ja nichts vergessen
würde.
Nur wie gesagt, in diesem Momenten war mir das gar nicht bewusst, was das alles zu
bedeuten hatte.
.Als Georg dann nach Hause kam ,freute sie sich sehr und rannte ihm entgegen. Wir setzten
uns unters Pavillon und tranken noch einen Kaffee zusammen und er erzählte mir
von diesem Geburtstag.
Sissi saß die ganze Zeit, auf dem Boden direkt neben mir. Als ich dann den Tisch
abräumte, bemerkte ich das unter dem Stuhl direkt mir gegenüber eine weiße
Feder lag. Georg sagte noch, heute Abend war Karl-Heinz bei euch und hat auf euch aufgepasst.
Erst später bekam alles seine richtige Deutung und dann wusste ich auch warum
Karl-Heinz bei mir und Sissi war.
Wenn meine Sissi da schon verstorben wäre ,als ich an diesem Abend mit ihr alleine
war, ich weiß nicht wie ich das überstanden hätte, wahrscheinlich gar
nicht. Das war mir nur all zu gut bewusst danach.
Danach gingen wir dann schlafen. Wieder wunderte ich mich,
denn es war sehr warm und trotzdem legte sich mein Mädchen ganz nah zu mir ,was
sie nie getan hätte, wenn es so warm war. Ich freute mich noch sehr darüber,
dass sie trotzdem meine Nähe suchte und wir schliefen dann ganz eng umschlungen
zusammen ein.
Ich wusste nicht das es ihre letzte Nacht war, sie legte sich so zu mir, dass wir Herz
an Herz eingeschlafen sind. Als sie damals, als Baby zu uns gekommen war, legte sie
sich am selben Tag ganz genau so, Herz an Herz zu mir. Ihr kleines Herzchen zu spüren
war für mich, mehr als ein Glücksgefühl.
Um 2 Uhr 45 wurde sie wach und wollte aufstehen. Georg hob sie vom Bett und trug sie
an ihr Wasserschüsselchen und da war es das erste mal, wo sie so sehr schwach
war und weinte ein wenig.
Georg war sehr aufgeregt, als er bemerkte, das sie zu schwach war, um alleine zu stehen.
An dem Tonfall von ihm hörte ich, dass etwas nicht stimmte und sprang so schnell
ich konnte aus dem Bett und eilte zu ihr.
Sofort nahm ich sie in den Arm ging mit ihr im Schlafzimmer auf und ab , bis sie sich
wieder beruhigt hatte. Vorsichtig legte ich sie hin und beobachte sie, bis wir beide
wieder eingeschlafen sind.
Und um ca. 7 Uhr schrie sie ganz fürchterlich und hatte höllische Schmerzen
. Wieder nahm ich sie in die Arme und auch da konnte ich sie wieder beruhigen, erschöpft
legte sie ihr kleines Köpfchen an mich. Für uns stand es fest, dass es so
nicht weiter gehen konnte, denn diese Schmerzen waren enorm groß und das konnten
und wollten wir nicht hin nehmen.
Als wir aufgestanden sind, rief Georg sofort in der Klinik an. Und es wurde uns gesagt,
dass sich bei ihr ein Nerv sehr wahrscheinlich eingeklemmt hätte und der würde
sich durch das Kortison lösen .Ich sagte daraufhin, dass sie doch so furchtbare
Schmerzen nicht ertragen müsste, daraufhin bekamen wir gesagt, ich soll das Metacam
( Schmerzmittel ) etwas erhöhen. Und der Schmerz könnte vielleicht eins bis
zwei mal noch kommen, bis das Kortison den Nerv lösen würde. Nun ja wir hatten
zu viel Vertrauen in diese Ärztin gesetzt und glaubten jedes Wort Wir dachten,
es geht vorbei und da müssen wir nun durch. Bis jetzt konnte ich sie ja auch immer
wieder beruhigen, wir hatten keine Ahnung was uns noch bevorstehen würde.
Dann bekamen wir Besuch von meiner Nichte Regina und ihrem Mann Jürgen. Wir erzählten
das Sissi solche Schmerzen hatte und sie noch nichts gegessen hat.
Vom Vortag hatte ich noch eine Bratwurst über und Jürgen hat ihr diese zur
Hälfte verfüttert.
Ich war froh, dass sie wenigstens ein klein wenig gegessen hatte und Georg rief noch
einmal in der Klinik an. Er hatte uns übers Internet mit einer Tierärztin,
die Physiotherapie anwendet angemeldet und wollte in der Klinik nach fragen, ob wir
mit dieser Behandlung vielleicht Montags gleich anfangen könnten .Die Ärztin,
aus der Klinik meinte, das wir noch etwas warten sollten, bis die Entzündung von
der Bandscheibe nicht mehr so akut wäre ,und wir bräuchten uns keine Sorgen
zu machen, in drei Wochen, wäre alles wieder gut .Denn es wäre ja nur ein
leichter Bandscheibenvorfall bei dem sich unglücklicher weise ein Nerv noch eingeklemmt
hätte.
Danach fuhren wir nach Bad Dürkheim, weil Georg eine Arbeit in eine Praxis bringen
musste.
Ich legte Sissi extra hinten auf den Rücksitz, damit sie sich so hinlegen konnte,
wie es für sie am Besten schien, wegen dem eingeklemmten Nerv, dachten wir .Wir
wollten ihr ja nicht zusätzlich noch weh tun, denn der Schmerz war schlimm genug
Ich setzte mich zu ihr auf den Rücksitz, so das sie nicht alleine war Als wir
in Bad Dürkheim an kamen,
wartete ich mit meinem Mädchen im Auto, und Georg ging in die Praxis. in der Zwischenzeit,
gab ich
ihr Ihre Medikamente und ihre Vitamin B12 Tablette und etwas Wasser zu trinken. Ohne
Probleme nahm sie alles zu sich und ich freute mich darüber. Plötzlich kippte
sie etwas nach hinten und setzte sich aber sofort wieder auf, ich streichelte sie und
redete ihr gut zu, es wird alles wieder gut mein Brummbärchen.
Plötzlich schrie sie wieder fürchterlich, sie schrie so laut, das es das
ganze Umfeld mit bekam.
Ich sprang aus dem Wagen, nahm sie in die Arme und ich
konnte sie zum ersten mal nicht mehr beruhigen, Georg kam gerannt und nahm sie mir
aus den Armen, bis sie wieder ruhig und völlig erschöpft war. Wir waren beide
fix und fertig und machten uns große Sorgen, sofort fuhren wir zurück.
Kurz vor Osthofen bekam sie wieder diesen höllischen anhaltenden Schmerz. Wir
hielten sofort an ,sprangen wieder aus dem Wagen und nahmen sie wieder in die Arme,
bis sie wieder erschöpft und ruhig war unsere Nerven lagen blank und unser Mädchen
hatte immer weniger Kraft.
Wir entschieden uns, dass es so nicht weiter gehen kann und fuhren nicht weit von uns
zu meinem Bruder Walter, dort haben wir sofort in der Klinik angerufen und sagten,
dass wir das nicht ansehen können, denn diese Schmerzen waren ja unerträglich
und das wir jetzt ab sofort kommen würden.
Diese Schmerzen
waren ja unbeschreiblich und wir hatten ja gar keine Macht mehr, sie zu beruhigen Das
ging uns selbst ans Herz, dabei zu stehen und nichts dagegen tun können. So ein
zierliches kleines Wesen, schrie sich die Seele aus dem Leib und wir waren wie gelähmt
und total am Ende.
Sie trank noch einmal etwas Wasser und wir waren gerade wieder vor unserem Auto, als
sie wieder diese qualvollen höllischen und fürchterlichen Schmerzen bekam
und so ist sie wärend dieser Schreie plötzlich in unseren Armen verstorben.
Wir waren so verzweifelt und standen so hilflos und leer da, mit dem Tod waren wir
überfordert und haben überhaupt nicht damit gerechnet.
Eine Freundin, die gegenüber wohnte versuchte vergeblich ein Tierarzt an zu rufen.
Georg machte Mund zu Mundbeatmung und Herzmassage ,doch für unser Mädchen
kam jede Hilfe zu spät.
Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben, ich höre nur wie Georg ganz laut
schrie nein nicht Sissi.
Ich stand nur noch teilnahmslos da und begriff noch gar nicht was da jetzt geschehen
war.
Walter hatte in der Zwischenzeit, Regina und Jürgen angerufen, sie wollten uns
in die Klinik begleiten, weil wir so aufgeregt waren .Ich nahm gar nicht mehr wahr,
wann Regina und Jürgen gekommen sind.
Sie sagten mir später , das alles schon vorbei war und sie unser Mädchen
nur noch Tod angetroffen haben. Wir fuhren zu der nächst liegenden
Tierarztpraxis, doch auch da, waren die Türen verschlossen. Wieder standen wir
hilflos da. Jürgen und Regina fuhren uns dann letztendlich nach Bad Kreuznach
in diese Klinik. Ich hielt die ganze Zeit mein totes Mädchen in den Armen .Über
die ganze Fahrt hinweg hatte es sehr stark geregnet, auch auf dem Weg nach Hause. Der
Himmel weinte mit uns an diesem furchtbar traurigen Tag, den wir nie mehr vergessen
werden und der sich ganz tief in unsere Herzen eingebrannt hat.
Als sie uns in der Klinik, die Türe
öffneten, sagte ein junges Mädchen zu uns, ach geht es der Kleinen so schlecht,
darauf hin sagte Georg unser Hundemädchen ist tot.
Sofort kam diese besagte Ärztin gerannt und hörte von unserem Engelchen das
Herzchen ab.
Ich hörte nur noch wie sie sagte, ich kann keinen Herzschlag mehr feststellen
daraufhin sagte sie,:
Sie muss eine Thrombose mit Lungenembolie bekommen haben .Ich weiß nur noch das
ich unter Tränen zu ihr sagte: Sie sagten doch, dass es nur ein leichter Bandscheibenvorfall
war.
Ich wollte nur noch weg von dieser Klinik und weg von dieser Ärztin. Ein anderer
Arzt aus unserer Umgebung sagte uns dann, das diese Diagnose mit Behandlung falsch
war und das dieser Fehler bei dieser Ärztin lag. Sie hätte Sissi nur eine
Blutuntersuchung machen müssen, dass hätte Sissi das Leben gerettet. Auch
als Georg Freitags noch bat um eine CT machen zu lassen, hätte auch ihr Leben
gerettet. Wenn unsere Sissi richtig untersucht worden wäre, würde sie heute
noch am Leben sein.
Montags hatte sie leichte Kreislaufprobleme und Montags darauf mussten wir sie beerdigen.
Wir , die immer alles richtig machen wollten, die jeden Schmerz von ihr vermeiden wollten
liefen ohne es zu wissen in eine ganz falsche Richtung .Das werde ich mir nie verzeihen
und überwinden können.
Unser kleines Mädchen, wusste das sie sterben musste, war aber nicht bereit dazu,
denn sonst hätte sie Nahrung, Wasser und ihre Tabletten verweigert, sie wollte
kämpfen und hatte keine Kraft mehr. Wir hatten keine Ahnung was an diesem Tag
alles furchtbare auf uns zu kam und das wir nie mehr vergessen können.
Drei mal riefen wir in dieser Klinik an, weil sie geschrieen hatte vor lauter Schmerzen
und jedes mal wurden wir vertröstet und bekamen gesagt, dass es nur ein Nerv sei,
der sich eingeklemmt hätte und mit der Kortisonspritze wieder lösen würde.
Beim vierten jämmerlichen qualvollen Schreien ist sie dann in unseren Armen einfach
verstorben.
Diese Klink werden wir niemals mehr aufsuchen, dieser Ärztin ist überhaupt
nicht bewusst, was sie uns mit ihrer falschen Diagnose mit falscher Behandlung angetan
hat.
Und das wir dieses grausame Geschehen so lange wir Leben nicht vergessen können.
Überall wo ich hin gehe, war sie dabei. Bei Karl-Heinz Gedenkseite ,saß
sie von Anfang an, bei jeder Zeile neben mir, jedes Lied hat sie gehört, jedes
Bild und jeden Engel, der Gedenkseite hat sie gesehen
Wenn ich mit Georg ins Labor fuhr, legte sie sich auf den Schreibtisch, direkt neben
den Computer, nur um mir ganz nah zu sein .Am Grab von Karl-Heinz, immer war sie bei
mir.
Es gibt nichts, wo sie an meinem Leben nicht teilgenommen hat. Am Morgen gab ich ihr
den ersten Kuss auf ihr Köpfchen und am Abend immer den letzten. Wenn ich von
ihr träume, suche ich sie im Traum und kann sie nicht finden .Oftmals ist es unerträglich
und die Tränen nehmen kein Ende.
O Gott fehlt mir mein Mädchen.
An ihrem Gedenktag das alles noch einmal durch zu leben, ist so furchtbar grausam und
zerreißt einem das Herz.
Nichts bringt mir bzw. uns, unser Mädchen mehr zurück und was bleibt ist
große unerfüllte Sehnsucht und unsagbare Liebe, mit Verbitterung, Enttäuschung
und wahnsinnige Leere.
Unser Mädchen war für uns etwas ganz besonders und einzigartiges und sie
ist für immer in unserem Herzen und irgend wann werden wir sie wieder sehen.
Bitte lieber Karl-Heinz pass gut in dieser Zwischenzeit auf unser Engelchen auf, sie
soll uns nicht vergessen und auf uns warten.
In ewiger Liebe Lisa, Georg klein Bonny und Sternchen Stella
Dieser gravierende Fehler dieser Ärztin ist nicht mehr gut zu machen.
Wir können nur hoffen, dass nicht noch andere Tiere ihr zum Opfer fallen ,nur
durch ihre Bequemlichkeit.
Leider ist ein Tier in unserem Land, nur eine Sache und wird als solche auch behandelt.
Aber das auch ein Tier ein Herz, Gefühle und Verstand hat und Schmerzen empfindet,
wie ein Mensch, wird in unserem Land leider nicht wahr genommen. Für diese Ärztin,
war es wohl auch nur eine Sache, denn sonst wäre sie nicht so bequem
gewesen, um eine Blutuntersuchung zur rechten Zeit noch durch zu führen .Unser
blindes, gutmütiges Vertrauen zu den Ärzten ist erloschen..




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*Für unser Brummbärchen,
ein Blumenbärchen zum ersten Gedenktag*
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Mein liebes Engelchen
Sissi
Nun ist heute schon dein zweiter Sternengeburtstag und ich kann dich nicht mehr in
meinen Armen halten. Es ist so furchtbar unerträglich ohne dich mein Herz.
Bis jetzt gab es so viele schlaflose Nächte und viele, viele Tränen.
Dich so qualvoll zu verlieren ist für mich die Hölle auf Erden, das ich nie
in meinem ganzen Leben verkraften kann. So wie bei Karl-Heinz bleibt auch bei dir immer
wieder die Frage WARUM Warum, Warum? Ich werde nie aufhören dich
zu lieben und bin für jede Sekunde dankbar, die ich mit dir verbringen durfte.
Dich hat der Himmel zu mir geschickt, wir gehörten zusammen und das bleibt bis
in die Ewigkeit.
Ich liebe dich so sehr, mehr kann man gar nicht lieben.
Immer noch denke ich das dies alles ein ganz furchtbarer Traum ist und Georg kommt
mit dir auf seinem Arm, zur Tür herein und ich habe dich endlich wieder.
Oftmals steht Georg mir ratlos gegenüber und trotz seiner Trauer um dich, möchte
er mir so gerne helfen.
Doch auch er kann das nicht, denn niemand kann dich mir wieder zurück bringen.
Die Realität sieht leider ganz anders aus und diesen qualvollen Schmerz muss ich
nun aus halten,
bis ich dich endlich wieder habe.
Jeder Tag der vergeht bringt mich dir ein Stück näher .Ich vertraue auf Gott
und wir werden wieder zusammen sein.
Ich schicke dir tausend Küsse in den Himmel und zu den Sternen, ich gratuliere
dir mit meinem ganzen Herzen.
Karl-Heinz, Mama, Papa und all unsere Lieben passen gut auf dich auf, bis ich dich
endlich wieder ganz fest in meine Arme schließen kann.
Deine kleine Bonny und Georg vermissen und lieben dich auch so sehr .und werden dich
auch niemals vergessen!
Unsere kleine Stella, dein Sternchen ist das Gegenteil von dir. Sie ist wild und noch
sehr verspielt, aber auch sehr lieb und geht jeden Tag mit an dein kleines Gräbchen.
Ich spüre wenn du da bist, Bonny mit Stella auch ganz besonders.
Wenn ich die Macht hätte, die Uhr zurück zu drehen, würde ich nicht
wie so manch anderer vielleicht meine Jugend zurück holen,
meine Kindheit neu gestalten, nicht an den Anfang der Zeit zurück kehren,
um die Welt zu entdecken, nicht an das Ende der Zeit gehen, um die Zukunft zu erkennen.
Ich würde an den Tag zurück kehren, als ich dich zum ersten mal traf, nur
um von da an
jede Sekunde noch einmal mit dir zu erleben. Immer und Immer wieder
* In ewiger Liebe deine Lisa *
   

* Die zweite Weihnachten
ohne unser Engelchen Sissi *
Heute ist Samstag, der Heilige Abend, 24.12.2011...
Nun ist es schon das zweite mal, an dem wir an deinem Gräbchen
einsam und verlassen und mit Tränen im Gesicht verloren da stehen . Verzweifelt
suche ich dein kleines zierliches ,liebes Gesichtchen, mit den verständnisvollen
wunderschönen braunen Äuglein, in dem Sternenhimmel und wünsche mir
so sehr, dass du uns sehen kannst.
Das Fest der Liebe ist heute, doch das Liebste in unserem Herzen, kann nicht mehr bei
uns sein, es ist uns einfach aus den Armen gerissen worden, von einer zur anderen Sekunde.
Für viele Menschen ist es ein Fest der Freude, für uns ist es ein Fest, von
tiefer Trauer , Verzweiflung und unendliche Traurigkeit.
Wir hätten nur einen einzigen Wunsch ,wenn dies möglich wäre: Dass du
wieder zu uns zurück kommen könntest und wir mit dir noch einmal dein Leben
zusammen verbringen könnten, jede einzelne Sekunde. Unser Herz und unsere Gedanken
sind ständig bei dir, du fehlst uns soooo sehr und wir vermissen dich unermesslich.
Gib uns ein kleines Zeichen ,damit wir wissen, auch wenn wir dich nicht sehen können,
dass du besonders heute bei uns bist .Mehr wie wir dich lieben und vermissen , kann
man gar nicht in Worten fassen.
Wir wünschen dir mein kleines Herz, eine gesegnete Weihnachten und das du mit
Karl-Heinz, Mama und Papa zusammen bist. Und nicht in dunkler und kalter Erde begraben
liegst .Wir werden uns wieder sehen und dann kann uns niemand mehr trennen.
In ewiger Liebe Lisa, Georg, deine kleine Bonny und dein Sternchen Stella ****
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