Die ersten Weihnachten ohne Karl-Heinz

Der Heilige Abend war kaum zu ertragen, Wir vermissen Ihn so sehr.

Wir ließen an seinem Grab die Weihnachtslieder spielen Stille Nacht, Heilige Nacht und das Ave Maria.

Spät in der Nacht , zog es uns noch einmal an sein Grab, Wir konnten Ihn doch grade am Heiligen Abend nicht alleine lassen.

Es ist uns so schwer ums Herz und wieder kommen viele Erinnerungen, grade von Weihnachten, Er fehlt uns so sehr.

Der Himmel war sternenklar und sein Grab mit den vielen Kerzen, gab uns eine vertraute Wärme zurück, er war bei uns.


Liebevolle Erinnerungen an die Advent und Weihnachtszeit mit Karl-Heinz

Mitte November habe ich immer unser Heim weihnachtlich geschmückt. Alle Fenster waren mit klaren Birnchen und mit weihnachtlichen Motiven geschmückt. Es sah aus, "überhaupt wenn es gescheit " hatte wie in einem Märchenwald. Dann erst fingen wir an Weihnachtsplätzchen zu backen.
Die Lichter mit ihrem Glanz, strahlten eine so wundervolle, friedliche Wärme aus und beim Backen ließen wir Weihnachtslieder spielen.
Wir haben uns oft auf diese schöne Zeit gefreut. Das Backen war beinah schon Tradition geworden. Karl-Heinz, Georg und ich waren ein schönes eingespieltes Team.
Meist fingen wir Samstags morgens um 8 Uhr schon an mit dem Backen. Zuvor jedoch haben wir erst noch gemütlich gefrühstückt und dann legten wir los. Einmal haben wir aus 12 verschiedenen Länder Plätzchen gebacken, die sahen nicht nur gut aus, die schmeckten auch sehr gut.
Wir haben soviel Spaß gehabt, es wurde gesungen, viel gelacht und sehr viel Blödsinn gemacht. Bis kurz vor oder nach Mitternacht waren wir dann mit allem fertig, auch die Küche hatte ihren alten Glanz, nach dem Backen wieder. Wie oft waren wir zusammen auf Weihnachtsmärkte gegangen und wenn es so richtig eisig war, haben wir uns einen Glühwein genehmigt . Diese Zeit war immer sehr, sehr schön. Das alles wollten wir für immer bei behalten, aber es kommt immer anders als gedacht. Auch an Heilig Abend waren wir seit Mama/s und Papa/s Tod zusammen und haben bei uns Weihnachten gefeiert.
Bevor wir beschert haben, gingen wir zuerst zum Elterngrab, auch zu Georgs Elterngrab, sonst wäre es für uns keine Weihnachten gewesen.
Das haben wir von 1980 bis zum heutigen Tag eingehalten, nur mit dem Unterschied das jetzt Karl-Heinz selbst dort begraben liegt und das keine Weihnachten mehr so ist, wie es einmal war. Karl-Heinz hat Weihnachten wie wir es gefeiert haben, so sehr gemocht.
Er sagte einmal zu mir:" Das Weihnachten bei uns, wie zu Hause bei unseren Eltern sei und das es sehr schön ist, dieses Gefühl , ein Stück Kindheit von Daheim."
Ich habe meist alle Vorbereitungen schon am Vortag getroffen, damit wir an Heilig Abend keinen Stress hatten.
Am 24. gingen wir morgens immer zusammen frühstücken und danach haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht. Dann ist jeder zu sich nach Hause gegangen und so etwa um sechzehn Uhr , nach dem sich jeder in Schale geworfen hatte, haben wir bei uns Weihnachtskuchen gegessen und Kaffee getrunken.
Und um ca. achtzehn Uhr dann, haben wir unsere Eltern am Grab besucht.Wenn es dann noch geschneit hatte, war es noch schöner. Karl-Heinz und ich liebten den Schnee überalles. Wenn nichts dazwischen gekommen war, sind wir auch zur Kirche gegangen, aber meist reichte die Zeit nicht aus und Karl-Heinz war nicht so ein großer Kirchengänger. Er glaubte zwar auch an unsern Herrgott, aber er meinte, dass er ja überall sei und da müsste er nicht extra zur Kirche gehen. Als wir dann wieder zu Hause waren, wurden zuerst Weihnachtslieder eingeschaltet und ganz urgemütlich das Festessen genossen.Meist gab es:" Als Vorspeise:" Eine selbstgemachte Gemüsesuppe mit Markklöschen , oder Weinbergschnecken in Kräuterbutter mit Weißbrot, " Als Hauptspeise:" Rinder oder Schweinebraten oder Lende. In Pfifferlinksoße oder Burgundersoße, mit Schneebällchen (Kartoffelklöße und Rotkohl, " Als Dessert:" Rotweinschaumcreme oder Eis
mit exotischem Obstsalat Dazu ein speziell ausgesuchter Wein.Diese Speisen war von Karl-Heinz das Lieblingsmenü und darauf haben wir uns alle richtig gefreut. Es war so ein richtiger gemütlicher Schlemmerabend immer geworden. Danach haben wir beschert und verbrachten den Abend mit schönen Erinnerungen zu Beispiel:" Weihnachten zu Hause mit unseren Eltern und Geschwistern. Es waren manchmal traurige aber auch lustige Erinnerungen die wir austauschten. Um Dreiundzwanzig Uhr , gingen wir nach draußen . Es ist bei uns Tradition , dass die Feuerwehr immer an Heilig Abend , im Rathaus , nur mit Trompeten Weihnachtslieder spielen. Die Leute stehen dann auf der Strasse und im Rathaus werden alle Fenster geöffnet und dann fangen sie zu spielen an.Wenn es dann beendet ist, wird nur das Licht gelöscht und nach einem Ablaus geht dann jeder wieder Heim. Wir mussten uns nur in den Hof stellen, weil das Rathaus bei uns gegenüber ist.

Danach sind wir wieder in unser warmes Wohnzimmer gegangen und saßen noch lange gemütlich beisammen.So feierten wir die ganzen Jahre, bis Karl-Heinz mit Susi zusammen kam.Zwei mal hatten wir noch Weihnachten dann zusammen gefeiert, da war sogar noch Susi/s Mutter dabei. Aber dann wollte Susi den Heiligen Abend alleine mit Karl-Heinz verbringen. Einerseits kann man es verstehen,aber anderseits tat es sehr weh. Es war schon schade, denn wir hätten auch gerne weiterhin Susi dabei gehabt. Aber das wollte sie nicht.Sie kannte so den Weihnachtsabend nicht, wie wir ihn verbrachten.Karl-Heinz tat es leid und wollte ein Kompromiss eingehen.Wir hätten bei uns Kaffee getrunken, wären zusammen zum Elterngrab, hätten zusammen beschert und sie wären dann nach Hause zu sich gefahren um den Weihnachtsabend alleine zu verbringen.Leider hat das nicht so geklappt und so hatte es sich dann die letzten vier Jahre , die ihm noch geblieben sind nicht mehr ergeben. Bei uns hat er an diesem Abend immer sehr gefehlt auch schon in den letzten vier Jahren die er noch am Leben war.Es war für mich sehr schwer und es gaben viele versteckte Tränen, vor allem weil da schon Weihnachten nicht mehr so war wie einst.Vielleicht bin ich zu sentimental und zu traditionell eingestellt, aber ohne ihn war es nicht mehr das Gleiche.
Es gab deswegen keinen Streit, aber es tat sehr weh, denn seit 1980 hatten wir den Heiligen Abend gemeinsam verbracht .Karl-Heinz tat es auch weh,das hat er mir selbst gesagt und wir wollten es doch immer so beibehalten. Aber leider kommt manches im Leben anders als man denkt.
Als Karl-Heinz noch klein war musste ich ihm immer das Liedchen singen:" Schneeflöckchen Weißröckchen, wann kommst du gescheit. " Das war sein Lieblingsliedchen und das hörte er furchtbar gerne.Wenn wir zu Hause , als Kinder an Weihnachten zu Bett mussten, kam er immer noch mal zu mir und lamentierte, dass ich ihm doch bitte,bitte dieses Liedchen noch mal mit ihm singen sollte.Er gab nicht eher Ruhe bis ich es tat.

" Das ist das Lied vom Schneeflöckchen, Weißröckchen "

Schneeflöckchen Weißröckchen da kommst du geschneit,du kommst aus den Wolken dein Weg ist so weit.
Komm setz dich ans Fenster du lieblicher Stern, malst Blumen und Blätter wir haben dich gern.
Schneeflöckchen du deckst uns die Blumen dann zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh.
Schneeflöckchen Weißröckchen komm zu uns ins Tal, dann bauen wir ein Schneemann und werfendem Ball!
Karl-Heinz hat die weihnachtliche Stimmung und Besinnlichkeit so gefallen, dass er auch in seiner Wohnung, die Fenster weihnachtlich geschmückt hatte,es dauerte dann zwar etwas länger, bis er dieses wieder entfernte, aber er hat die Arbeit mit dem Schmücken nicht gescheut.
Auch bei dem sechsten Dezember, hat er jeden Spaß mit gemacht.Ich habe ihn dann als Nikolaus verkleidet und das war immer mit viel Blödsinn verbunden.Unter den Nikolausmantel bekam er über seinen Bauch, ein ganz dickes Kissen, das ich mit einem Gürtel befestigt habe. An den Gürtel unter dem Mantel bekam er eine mittel große Kuhglocke, damit man ihn von weitem schon hörte.Die Nikolausmütze habe ich ihm bis beinah zu den Augenbrauen gezogen, damit man sein Gesicht nicht erkennen konnte. Dann bekam er ein dickes großes altes Buch, dass ich in Goldpapier eingefasst hatte, in dem von jedem der Kleinen einen Zettel sich befand, welche Ungehorsamkeiten sie ausgeführt hatten. Dazu einen alten Kartoffelsack, in dem die Geschenke waren und dann ging's los. Ich hatte ihn so zurecht gemacht, dass er zum fürchten aussah. Wenn dann alles vorbei war an diesem Abend, hatten wir es uns zur Gewohnheit gemacht und sind anschließend Essen gegangen.Wenn Karl-Heinz mal durch seine Musik verhindert war, hat mein Mann Georg diese Rolle auch gut übernommen.
Als wir noch Kinder waren, hat sich meist unser Vater als Nikolaus verkleidet oder unser älterer Bruder Georg, bis wir eines Tages dahinter kamen, wer unter dieser Maske steckte. Noch heute habe ich den außergewöhnlichen Nikolausmantel unseres Vaters. Diesen haben später auch Karl-Heinz und Georg
noch getragen.Den halte ich auch weiterhin in Ehren, weil viele lustige Erinnerungen darin stecken. Vielleicht kommt es manchen kitschig und kindlich vor, aber für uns war es immer eine wunder schöne Zeit, die ich nicht missen wollte.
Und wenn heute Weihnachten vor der Türe steht, zieht Wehmut, Sehnsucht und Heimweh in mein Herz ein und dann kommen nur noch Tränen.
Und wenn ich heute vor dem Grab stehe, möchte ich gar nicht mehr nach Hause, denn dort ist ein großes Stück von meinem Herzen begraben.
Dieses Gefühl , der Erinnerung das man in sich trägt, kann man mit Worten gar nicht beschreiben, jeden Augenblick und jeden Moment, den man zusammen verbracht hat bleibt fest im Herzen eingeschlossen und diese kann man durch nichts aufwiegen oder ersetzen.



Karl-Heinz als Nikolaus verkleidet!

Es ist Donnerstag, den 24.12.2009 Heilig Abend und schon die zweite Weihnachten ohne Dich!

Im Wohnzimmer steht unser Weihnachtsbaum und auf zwei Christbaumkugeln steht unter anderen, dein Name.
Unter dem Baum liegen alle Geschenke für die Bescherung bereit, doch die Freude bleibt aus, Tränen laufen mir über mein Gesicht.
Niemand ist im Stande mir den größten und einzigsten Wunsch, den ich innerlich verspüre mir zu erfüllen.
Das ich dich heute in den Arm nehmen könnte und dich nie mehr los lassen müsste.
Georg, Walter,Sissi, Bonny und ich verbringen den Heiligen Abend gemeinsam und es ist ein besinnlicher Abend, jeden von uns ist das Herz schwer.
Es zieht mich so sehr an dein Grab und am liebsten würde ich bei dir bleiben. Was ich dir heute nur noch schenken kann, ist meine ganze Liebe und ich wünsche mir so sehr das du sie spüren kannst, bis hin zu den Sternen ins ganze Universum.
Es schmerzt so sehr und tut so wahnsinnig weh, es ist doch das Fest der Liebe wo bist du, warum kannst du nicht bei uns sein so wie früher auch.
Wir gehörten doch zusammen und waren doch immer unzertrennlich,einer war doch immer für den anderen da, warum hast du mich so alleine gelassen.
Mein Kopf tut so weh, alle Bilder sehe ich vor mir. Das Lied von Roy Black kommt mir in den Sinn: " Weihnachten bin ich zu Haus " das haben wir beide einmal zusammen gesungen .Du spieltest die Melodie auf deinem Keyboard dazu und dabei musste ich so weinen. weil es viele Erinnerungen wach gerufen hatte von Daheim. Schon immer wollten wir mal für uns alleine eine Weihnacht CD zusammen singen und produzieren, doch es ist leider nicht mehr dazu gekommen. Das ist so schade......Heute lasse ich die Weihnachtslieder spielen, die wir zusammen immer gehört haben und die dir besonders gut gefallen hatten. Ich möchte dich irgend wie näher zu mir bringen, aber ich weiß nicht wie. Ich habe sogar mit Absicht dein Lieblingsessen gekocht und ich möchte an allem so festhalten,was mit dir in Zusammenhang steht und uns verbunden hat, dass ich dich nicht ganz verliere.
Ich bin mit meinem ganzen Herzen und mit meinen ganzen Gedanken bei dir und mir bleibt nur die Hoffnung, dass du mich hören, sehen und fühlen kannst und das wir uns irgend wann wirklich wieder sehen werden.Vielleicht ist ja deine Sehnsucht und dein Heimweh genau so groß.
Ich wünsche dir lieber Karl-Heinz, Mama,Papa und all unseren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest und meine Liebe ist ganz fest bei euch und ihr seit ganz fest in meinem Herzen! Einen ganz traurigen Gruß in Liebe Euere Lisa

Die wunderschöne Glaskugel mit dem kleinen Engel darin, hat die liebe
Seele und Freundin Liane zum Gedenken an Karl-Heinz geschickt, worüber
ich mich so sehr gefreut habe. Ein Tag vor Heilig Abend bekam ich
überraschend ein Päckchen von ihr,in dem sich so liebevolle Geschenke
befanden.
Das hat mich so berührt, dass ich es kaum beschreiben kann. Der kleine
Herzstein mit Karl-Heinz Namen darauf, der direkt an seinem Bild auf
seinem Grab liegt, ist auch von ihr. Du hast so mein Herz berührt und
ich kann immer wieder nur sagen " Danke noch einmal liebe Liane"!!!
Auf dem Gedenkschrank, steht ein kleiner schlafender Engel auf einer
großen weißen Feder.Dieser wunderschöne schlafender Engel ist von meiner
lieben Schwester Christel und auch darüber habe ich mich riesig
gefreut.Sie hat extra einen Engel mit einer Feder ausgesucht, weil diese
immer ein Zeichen von Karl-Heinz ist. Auch bei dir kann ich nur unter
Tränen immer wieder nur " Danke sagen liebe Christel "!!!
Und auf dem Gedenkschrank steht ein Engel ganz in Glas eingeschlossen,er
hält einen Stern in seiner Hand und über ihm sind noch andere kleine
Sternchen und der Mond zu sehen.Dieser Engel ist dreidimensional und
ließ sich daher schlecht fotografieren.Er ist auch wunderschön und ein
Geschenk von ganz lieben Freunden Conny und Ralf. Auch euch beiden
Lieben bleibt mir nur noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön.
Diese Geschenke haben ihren festen Platz für immer bekommen und sind von
ganz lieben und herzlichen Menschen und sind mit Liebe und mit dem
Herzen geschenkt worden und euch allen von ganzem Herzen Danke!!! Euere
Lisa mit Karl Heinz für immer im Herzen

In dieser Bergkirche von Osthofen ist Karl-Heinz getauft und konfirmiert worden und unsere anderen Geschwister auch.Unsere Eltern und drei Geschwister von uns sind darin auch getraut worden.


Wieder ist es Weihnachten, nun ist schon der dritte Heilige Abend in dem wir dich lieber Karl-Heinz an deinem Grab nur besuchen können. Dieser Heilige Abend ist ganz besonders traurig für uns. Christel,Regina,Jascha,Samy, Jürgen, Walter,Georg,Stella und ich,haben uns gemeinsam getroffen um bei dir bzw. euch zu sein. Doch heute ist der Heilige Abend wieder anders, als zuvor die letzten zwei schlimmen Jahre. Wir stehen dieses mal alleine und sehr verlassen und tief traurig vor deinem Grab. Ein kleines Bündelchen mit einem wunderschönen braunen Haarkleid und mit großen braunen Äuglein,eingemummelt in einer kleinen warmen Decke, mit einem Herzen voller Liebe und Treue,fehlt heute zum ersten mal. Unser kleines Engelchen Sissi. Nicht Georg oder ich halten sie heute in unseren Armen an deinem Grab, sondern du. Vielleicht steht ihr gerade jetzt neben uns und schaut mit eueren Augen voller Licht in unsere Augen voller Tränen. Wir können euch leider nicht sehen, wir können nur spüren, dass ihr bei uns seit.
Gerade heute am Heiligen Abend ist es ganz besonders schmerzlich und traurig. Wie gerne würden wir euch in unsere Arme schließen, das wäre das schönste Geschenk in unserem Leben. Doch diesen Wunsch kann uns niemand mehr erfüllen, weil es kein Zurück mehr gibt. Heute vor 2010 Jahren ,ist Gottes Sohn geboren, er musste die Kreuzigung und den Tod erfahren, aber auch die Auferstehung. Ein Leben nach dem Tod. Und an diesem Glauben ,halten wir uns ganz fest.
Irgend wann werdet ihr uns, mit Freude erwarten und empfangen und darauf freuen wir uns jetzt schon. Euch endlich dann wieder zu sehen und dann kann uns nichts mehr passieren oder trennen. Die Sehnsucht und das Heimweh, können durch diesen Glauben und die Hoffnung in uns, auch nicht genommen oder gemildert werden, wir tragen diesen Schmerz in unserem Herzen solange mit uns, bis unsere Zeit gekommen ist. Dieser Schmerz ist die tiefe Liebe und die große Sehnsucht nach euch und wenn es auch noch so sehr weh tut, wir werden diesen Schmerz geduldig ertragen müssen ,denn diesen kann uns auch keiner abnehmen.
Schon mit deinem unfassbaren Tod ist für uns eine Welt zusammen gebrochen. Und nun unser Engelchen Sissi ,dass so qualvoll ,grausam und völlig unerwartet ,nur durch eine falsche Diagnose in unseren Armen mit höllischen Schmerzen sterben musste .Es zerfrisst uns das Herz, weil es nicht so kommen hätte müssen.
Wenn man bedenkt, nur durch Bequemlichkeit, einer Ärztin, der es nur zuviel war, ein Blutbild zu erstellen oder eine CT, sogar noch auf unseren Wunsch, uns ab zu lehnen. Zurück bleibt " nur bei uns " die letzten furchtbaren Bilder, das verzweifelte Helfen wollen und nicht können und die so furchtbaren laute Schreie, von unserer kleinen Sissi.
Die verzweifelte Wut und die so tiefe Traurigkeit. Wir haben uns oft schon gefragt, wie viele Menschen das gleiche Schicksal erleiden mussten. Die ihre Lieben durch Fahrlässigkeit und Bequemlichkeit genau so verloren haben. Das ist die grausame Erfahrung in unserem Lebensweg. Für das bedingungslose Vertrauen, zu dieser Ärztin haben wir einen hohen Preis bezahlt, einen viel zu hohen Preis. Wir sind hilflos, leer und wie versteinert und nichts geht mehr zurück zu drehen.
Je größer die Liebe um so größer ist der Schmerz, der Trennung. Vielleicht erfahren wir ,wenn unsere Zeit zu Ende geht, wenn es Gott will ,die immer wieder bleibenden Fragen, die ein Leben lang ein so großes Gewicht in uns ausgelöst haben, " Warum " und " Wieso " gerade du und wir so viel Schmerz und Leid ertragen mussten und müssen. Nun bleiben nur noch Erinnerungen, an unvergessene glückliche Jahre zurück. Hätten wir einen Wunsch nur frei, einen Traum der wahr werden könnte. Würden wir Gott von ganzem Herzen bitten, dass er euch wieder uns zurück geben könnte.
Tausend Worte können euch nicht wieder bringen. Wir wissen es, weil wir es versucht haben.
Auch tausend Tränen können das nicht. Wir wissen es, weil wir sie geweint haben.
Zurück gelassen habt ihr, wunderschöne, glückliche Erinnerungen.
Aber wir wollen keine Erinnerungen, wir wollen Euch!!! "Nur Euch"
Es tut so wahnsinnig weh, nun zu wissen, dass es nur noch liebevolle,
wunderschöne Erinnerungen sind.
Weihnachten daheim, Weihnachten mit dir lieber Karl-Heinz und Weihnachten gemeinsam mit unserem Engelchen Sissi.

Lieber Karl-Heinz drück unser Engelchen mit unserem ganzen Herzen und beschütze sie. Wir sind ganz fest bei euch und wünschen euch eine gesegnete Weihnachten Dir, Mama, Papa und unserem Engelchen Sissi und all unsere anderen Lieben bei euch. Wir lieben euch unsagbar und vermissen euch unermesslich.
* In ewiger Liebe und ganz tief verbunden Lisa*

Die vierte, traurige Weihnachten ohne dich lieber Karl-Heinz
Heute ist Samstag, der 24.12.2011, Heilig Abend
Wieder stehen Georg,Sternchen Stella,Andrea und ich alleine an deinem bzw. euerem Grab.
Seit du uns verlassen hast,ist vieles anders geworden,doch seit voriges Jahr unser Engelchen geholt wurde, steht unser Leben total auf dem Kopf und alles hat sich noch viel gravierender verändert, in der ganzen Familie.Die ganzen Geschehnisse werdet ihr bestimmt mit bekommen haben und könnt ganz bestimmt verstehen, wie traurig uns das alles getroffen hat.
Das alles wäre überhaupt kein Problem,wenn du lieber Karl-Heinz und unser Engelchen Sissi noch bei uns wärst.
Dann wäre alles nur halb so schlimm, aber so ist es nicht.
Die Zeit vergeht, ohne das man es richtig wahr nehmen kann und doch ist sie für uns einfach stehen geblieben.
Die Tränen sind noch nicht getrocknet und wir sind von Dunkelheit und Kälte um geben.Unser Herz ist voll von Trauer und tiefer Traurigkeit, weil uns das Liebste von Herzen immer fehlen wird.
Wir schicken dir bzw. euch eine gesegnete Weihnachten in den Sternenhimmel und unser Herz ist immer bei euch
gebt uns ein ganz kleines Zeichen, damit wir wissen, dass ihr auch heute spürbar bei uns seit.
Wir lieben und vermissen euch Lieben unendlich und werden uns wieder sehen.
Bitte passt gut auf unser Engelchen Sissi auf, das Heimweh und die Sehnsucht ist unermesslich.
In ewiger Liebe Lisa, Georg,Andrea, klein Bonny und Sternchen Stella*

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